Tipps zur Zeitumstellung

Zeitumstellung zur Sommerzeit


Portrait von Hannelore Meßmer

Ende März ist es wieder soweit: Die Uhren werden von der Winterzeit um eine Stunde auf die Sommerzeit vorgestellt.

Laut Studien würde unsere innere Uhr eigentlich gerne einen 25 Stunden-Tag machen. In der Nacht der Zeitumstellung auf Sommerzeit muss sie allerdings mit nur 23 Stunden klarkommen. Vielen von uns fällt es deshalb nach der Umstellung auch besonders schwer, im Job voll durchzustarten.

Dennoch, mit ein paar einfachen Tipps geht die Zeitumstellung dieses Jahr fast unbemerkt an Ihnen vorbei.


Stellen Sie Ihre innere Uhr sanft um

> Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit fällt Ihnen leichter, wenn Sie sich bereits ein paar Tage vorher auf den neuen Rhythmus einstellen. Wenn Sie in den Tagen vor der Zeitumstellung schon jeden Tag 15 bis 20 Minuten früher ins Bett gehen, gewöhnen Sie sich sanft an die neuen Verhältnisse.


Das Zeitumstellungs-Motto für den Abend davor: Entspannen

> Setzen Sie sich Grenzen: Wenn möglich verlassen Sie das Büro heute etwas früher.

 

> Zuviel helles künstliches Licht am Abend verschiebt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und damit den Zeitpunkt von gutem Schlaf nach hinten. So wird zu Beginn der Nacht das Einschlafen und am Ende der Nacht das Aufwachen erschwert und insgesamt die Zeit des Schlafes verkürzt.

 

> Vermeiden Sie vor dem Schlafengehen den letzten Kontrollblick auf das Handy. Das blau spektrale Licht der Geräte gaukelt dem Auge Helligkeit vor, macht eher wieder munter und kann somit den Schlafrhythmus beeinträchtigen.


Das Zeitumstellungs-Motto für den nächsten Tag: Kraft tanken

> Um morgens besser in die Gänge zu kommen, sei ein entspanntes Aufstehen ohne viel Stress und Hektik förderlich. Lieber stehe man ein paar Minuten früher auf, genehmigt sich ein schönes Frühstück und hat genügend Zeit. 

 

> Der fehlenden Stunde zum Trotz sollte man nach der Zeitumstellung früh raus ans Tageslicht. Ich empfehle Ihnen am besten vor dem Frühstück etwas frische Luft und Sonnenschein zu tanken z.B. mit einem Gang zum Bäcker oder bei einer Joggingrunde.

 

> Schmeißen Sie den Mixer an und verwöhnen Sie sich mit einem Smoothie zum Frühstück. Birnen enthalten die Wachmacher Phosphor, Zink, Selen und Kalium. Äpfel sind voll mit Antioxidantien, die das Gehirn leistungsfähig machen. Genauso wirken die in Blaubeeren enthaltenen Flavonoide. Pürieren Sie die Früchte mit einem Schuss Wasser, Milch oder Tee und starten Sie voller Energie in den Tag.

 

> Planen Sie Zeiten für Pausen ein, mindestens drei an einem vollen Arbeitstag, besser fünf. Wenn Sie es einrichten können, gönnen Sie sich einen kurzen Mittagsschlaf.

 

> Meistens sind wir nach dem Mittagessen erst mal richtig müde. Versuchen Sie deshalb, nach der Mittagspause möglichst anregende Dinge zu tun, etwa Kollegen treffen und Gespräche führen.  

 

> Auch Sauerstoff und Licht tragen zur Vitalität bei. Vor allem an den sonnigen Frühlingstagen, die langsam immer mehr werden, sollte man nach draußen gehen und Sonne tanken. Viel Licht sorgt für viel Energie und man bekämpft so die Frühjahrsmüdigkeit.  

 

> Viel natürliches Licht am Tag hilft außerdem, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren, fördert die Ausschüttung von aktivierenden Hormonen wie etwa Serotonin und hat daher eine stimmungsaufhellende Wirkung.