Tipp der schlafexpertin

Zeitumstellung am 26. März.


Hannelore Meßmer

Laut Studien würde unsere innere Uhr eigentlich gerne einen 25 Stunden-Tag machen.

In der Nacht der Zeitumstellung auf Sommerzeit muss sie allerdings mit nur 23 Stunden

klarkommen. Um unsere innere Uhr leichter auf die neue Zeit einzustellen hier ein paar Tipps:


Der fehlenden Stunde zum Trotz sollte man nach der Zeitumstellung früh raus ans Tageslicht. Ich empfehle Ihnen am besten vor dem Frühstück etwas frische Luft und Sonnenschein zu tanken z.B. mit einem Gang zum Bäcker oder bei einer Joggingrunde.


Viel natürliches Licht am Tag hilft, den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren, fördert die Ausschüttung von aktivierenden Hormonen wie etwa Serotonin und hat daher eine stimmungsaufhellende Wirkung.


Planen Sie Zeiten für Pausen ein, mindestens drei an einem vollen Arbeitstag, besser fünf. Wenn Sie es einrichten können, gönnen Sie sich einen kurzen Mittagsschlaf.


Meistens sind wir nach dem Mittagessen erst mal richtig müde. Versuchen Sie deshalb, nach der Mittagspause möglichst anregende Dinge zu tun, etwa Kollegen treffen und Gespräche führen.  


Zuviel helles künstliches Licht am Abend verschiebt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin und damit den Zeitpunkt von gutem Schlaf nach hinten. So wird zu Beginn der Nacht das Einschlafen und am Ende der Nacht das Aufwachen erschwert und insgesamt die Zeit des Schlafes verkürzt.


Zur optimalen Vorbereitung auf die Zeitumstellung an den Tagen vor der Umstellung jeden Tag etwas früher zu Bett gehen – eine Viertelstunde pro Tag reicht schon.